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Pressebericht 03.02.2010
Bei einem Feuer
auf dem Gelände des Gemeinschaftskraftwerks in Hannover Stöcken
entstand heute Nacht hoher Sachschaden. Menschen wurden bei dem
Feuer nicht verletzt. Die Feuerwehr Hannover konnte den Brand
mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften schnell unter Kontrolle
bringen.
Gegen
23:44 Uhr ging im Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr
Hannover ein Notruf aus dem Gemeinschaftskraftwerk in Hannover
Stöcken ein. Der Anrufer meldete, dass nach einer Stichflamme
die Trocknungskammer für Kaminholz brennen würde. Bei der Anlage
handelt es sich um ein Objekt das nicht direkt zum Kraftwerk
gehört und von einem gesonderten Geschäftsbereich bei Enercity,
dem HolzenergieCenter, angemietet worden ist. In der
Trocknungskammer wird mit Hilfe von Fernwärme Kaminholz für den
Endverbraucher getrocknet. Aufgrund der Meldung und der
vorhandenen Alarmpläne der Feuerwehr Hannover wurde umgehend die
Alarmstufe drei (von fünf möglichen) ausgelöst.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die 60
Quadratmeter große und sieben Meter hohe Halle bereits im
Vollbrand. Durch den sofortigen Einsatz von drei Löschmonitoren
und einem so genannten Wenderohr über eine Drehleiter, die
insgesamt ca. 8000 Liter Wasser pro Minute in das Feuer pumpten,
konnte jedoch eine Ausbreitung auf ein angrenzendes Freilager
sowie auf einen Lieferwagen verhindert werden. Um 02:38 Uhr
konnte die Meldung „Feuer aus!“ gegeben werden. Durch das Feuer
wurde die Trocknungskammer komplett zerstört. Teile des Dachs
fielen im Laufe des Einsatzes auf die gestapelten Gitterboxen,
so dass bei den Nachlöscharbeiten die Halle nicht ausgeräumt
werden konnte und somit der Zugang zu einzelnen Glutnestern
erheblich erschwert war. Gegen 06:00 Uhr rückten die letzten
Einsatzkräfte von der Einsatzstelle ab. Im Laufe des heutigen
Vormittags werden jedoch Brandnachschauen durch die zuständige
Feuer- und Rettungswache durchgeführt um eventuell noch
vorhandene letzte Glutnester abzulöschen.
Zum Sachschaden kann zur Stunde noch keine gesicherte Aussage
gemacht werden. Ebenso ist die Brandursache noch vollkommen
unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Feuerwehr Hannover mit insgesamt 33 Fahrzeugen und 96
Einsatzkräften vor Ort. |
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