Pressebericht 22.12.2009

Im Erdgeschoß eines als Gewerbe-, Büro- und Tagungsgebäude genutzten siebenstöckigen Bauwerks kam es in der gestrigen Nacht zu einem Brand im Bereich des Versandes / der Servicewerkstatt eines Dentallabors. Die Feuerwehr verhinderte im letzten Moment den Flammenüberschlag auf darüber liegende Etagen. Verletzt wurde niemand.

Um 03:32 Uhr meldeten mehrere Anrufer zunächst einen Brand im Innenhof des Hotels Mercure in der Karl-Wiechert-Allee 66. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte fanden dann tatsächlich einen ausgedehnten Gebäudebrand in dem parallel zu dem Hotel stehenden Komplex, der multipel genutzt wird und neben Büros und Tagungsräumen auch eine Zahnarztpraxis sowie ein Dentallabor beherbergt, vor. Aus einem großen Fenster schlugen die Flammen an der Fassade bis zur Dachkante des sechsten Obergeschoßes empor. Es drohte akut eine Brandausbreitung ins erste Obergeschoß. Der Einsatzleiter erhöhte deshalb sofort auf die Alarmstufe 2.

Die Feuerwehr leitete umgehend sowohl von außen als auch von innen einen massiven Löschangriff ein. Die im Innenangriff unter Atemschutz vorgehenden Trupps mussten sich zunächst zu einigen Räumen gewaltsam Zutritt verschaffen und mehrere Türen aufbrechen. Der umfassende und gezielte Löscheinsatz zeigte dann schnell Wirkung. So konnte eine Ausbreitung der Flammen auf die darüber liegenden Geschoße sowie angrenzende Gebäudeteile verhindert werden. Der Brand selbst war in einem Raum eines Dentallabors ausgebrochen, der als Servicewerkstatt und für den Versand genutzt wird.

Die direkt betroffenen Räume im Erdgeschoß wurden durch die Flammen und die Hitzeentwicklung auf einer Fläche von ca. 200 m² total zerstört. Im ersten und zweiten Obergeschoß sind zudem weitere Räumlichkeiten des Dentallabors sowie die einer Zahnarztpraxis auf einer Gesamtfläche von rund 800 m² durch den Brandrauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden.

Im weiteren Verlauf entrauchten die Einsatzkräfte mittels mehrerer Hochleistungslüfter den Gebäudekomplex. Für die Gäste und Mitarbeiter des im direkt angrenzenden Trakt untergebrachten Hotels bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.

Nach einer ersten vorsichtigen Schätzung beträgt der Sachschaden ca. € 200.000,-. Verletzt wurde niemand. Zur Feststellung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst waren zwei Löschzüge, eine Freiwillige Feuerwehr, ein Alarm- und Aufsichtsdienst, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Fahrzeug für die Versorgung mit Atemschutzgeräten sowie ein Einsatzleitwagen mit insgesamt 62 Einsatzkräften eingesetzt.
 
 
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