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Die Schutzkleidung der
Feuerwehr soll ihren Träger vor Hitze, Kälte, Verletzungen und
Kontamination schützen. Hierzu werden modernste Materialen
eingesetzt, um optimalen Schutz und Tragekomfort zu gewährleisten.
Zur Persönlichen Schutzausrüstung des Feuerwehrmannes gehört der
Feuerwehrschutzanzug, bestehend aus Schutzanzugjacke und (Über)hose,
welche aus drei Lagen Nomex ® - Stoff gefertigt sind,
Feuerwehrschutzhelm, Feuerwehrsicherheitsstiefel,
Feuerwehr-schutzhandschuhe und Feuerschutzhaube.
Um vor ätzenden, radioaktiven oder besonders giftigen Stoffen zu
Schützen, setzt die Feuerwehr besondere Schutzanzüge, wie z.B.
Chemikalienschutzanzüge (CSA) oder Kontaminationsschutzanzüge ein.
Nach dem Einsatz mit solchen Schutzanzügen müssen die Träger durch
spezielle Dekontaminationsstellen den Einsatzbereich verlassen, um
eine Verschleppung der gefährlichen Stoffe zu vermeiden.
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Atemschutz
Atemschutz wird immer dann eingesetzt, wenn bei Einsätzen Gefahren
für die Atmung besteht. Gefahren können z.B. sein:
-
Sauerstoffmangel
- Atemgifte
unbekannter Zusammensetzung
- radioaktive
Stoffe
- freiwerden von
Gasen und Dämpfen
Zum Schutz vor diesen Gefahren, besitzt die Feuerwehr spezielle
Atemschutzgeräte. Diese Geräte werden in Zusammensetzung mit einer
Atemschutzmaske eingesetzt. Zum Einsatz bei der Feuerwehr kommen
Filter-, Flaschen-, und Regenerationsgeräte, welche sich in der
Abhängigkeit von der Umluft und der Funktion unterscheiden.
Der Einsatz unter Atemschutz bedeutet für den Feuerwehrmann eine
hohe körperliche Belastung und setzt eine gute Fitness voraus. Zur
Überprüfung der körperlichen Eignung für den Einsatz unter
Atemschutz muss der Feuerwehrangehörige regelmäßig an einer
ärztlichen Tauglichkeitsuntersuchung nach G26-3 teilnehmen.
Eine spezielle Ausbildung und ständiges Training mit dieses Geräten
sind erforderlich, um den sicheren Umgang zu gewährleisten. |